Sola 2013 in Meiringen (BE)

Lagerbericht

Asterix und Obelix in Elm
Beim Teutates! – vom 19. Juli bis und mit 1. August war die JuBla Menznau im Sommerlager in Elm (Kanton Glarus). An dieser Stelle wird ein Überblick über das Lager gegeben.

Nach dem Startgottesdienst, während dem Obelix in den Zaubertrank fiel, ging es für das Gallische Dorf los ins Sola 2015. Über Zürich und Glarus fuhren wir bis nach Schwanden. Dort starteten wir unsere erste Etappe der zweitägigen Wanderung, das Sernftal hinauf bis nach Elm. Am Abend beim Zelten gab es einen Wolkenbruch, es schüttete wie aus Kübeln. Einige Gallier hatten Angst, dass ihnen den Himmel auf den Kopf fallen würde. Am nächsten Morgen lachte uns die Sonne wieder im Sommerkleid 2015 an und Teutates beschenkte uns mit wundervollem Wetter. Nach der zweiten Etappe die von zahlreichen Gesangseinlagen von Troubadix begleitet wurde, trafen wir beim Lagerhaus mitten im Dorf Elm ein. Dort wurde Troubadix, wie es sich gehört, zur Strafe an den erst besten Baum gebunden und das Gallische Dorf konnte bezogen werden. Miraculix erklärte, dass er vermutlich nicht mehr lange zu leben hat (er ist schliesslich auch schon 1347 Jahre alt) und sein Nachfolger soll aus der Gruppe kommen, die am besten auf eine Pflanze aufpassen kann.

Es Kafi im Lagerhuus
Elm liegt auf knapp 1000 Meter über Meer, ist umringt von Bergen (darin das Martinsloch) und hat um die 630 Einwohner, eine davon Vreni Schneider, die ihr Sportgeschäft direkt neben dem Lagerhaus betreibt. Leider hatte es zu wenig Schnee um ein Kafi am Pistenrand zu geniessen (das Goldvreneli wird übrigens nicht gerne darauf angesprochen). Neben Kaffee gibt es in Elm natürlich Citro zu geniessen und aus jedem Brunnen fliesst Elmer Mineralwasser ohne Kohlensäure! Das Lagerhaus mit Umgebung bot gute Bedingungen um das Lager durchzuführen. Um das sicherzustellen, wohnt seit über 39 Jahren Kathrini „Käthi“ Elmer mit ihrem Ehemann als Hauswartin im Lagerhaus, das gleichzeitig noch von der Dorfmusik als Proberaum benutzt wird und Gemeindehaus ist. Eine ungewohnte Situation, die aber gut gemeistert wurde.

Donnstig Jass macht Spass
Neben der JuBla brachte noch der Donnstigjass Schwung in das Talleben. Diese Gelegenheit liess sich die JuBla nicht entgehen und setzte sich zu den zahlreichen Zuschauern auf den Dorfplatz. Mit Skistar Patrik Küng, Vreni Schneider, Jürgen Drews und einem Gallischen Dorf kann vermutlich nie mehr eine Sendung diese geballte Ladung Prominenz toppen, es sei denn Menznau würde einen Donnstigjass durchführen. An dieser Stelle ein grosses Merci an unsere Präses Renate Nietlisbach, die den Kindern ein Getränk offerierte und die mit uns samt Sohn und Ehemann (der in der Küche stand) die erste Lagerwoche verbrachte. Für den Halbjährigen Luca wird es bestimmt nicht das letzte Lager bleiben.

Lageralltag
Einer der glücklichsten in der ersten Lagerwoche wird Obelix gewesen sein, der nach dem er versteinert wurde, weil er ein zweites Mal aus dem Zaubertrank getrunken hatte, von Falballa wieder wachgeküsst wurde. Da wären wohl viele Gallier am liebsten auch kurz versteinert gewesen. Der Abschluss der ersten Woche war die Geisternacht, die auch für die zahlreichen Neuleiter eine Überraschung bot. Morgens um drei wurden sie in Glarus ausgesetzt, mit der Aufgabe um 11 Uhr wieder zurück zu sein. Um 7 Uhr standen sie übrigens bereits wieder auf der Matte.
Zum Besuchstag am Sonntag konnten wir uns wieder über das zahlreiche Erscheinen von Familien und Freunden freuen. Höhepunkt war das grosse Yoga mit Miraculix.
Wie es Lager an sich haben, zog die zweite Woche dann schnell wie Asterix, wenn er Zaubertrank getrunken hat, an allen vorbei.
Jeder Lagereinwohner lebte glücklich und friedlich während dem Lager – Julius Caesar, der Leiter der Römer, konnte sich mit diesem Gedanken nicht anfreunden und versuchte mehrmals die Gallier zu stören. In einer grossen Schlacht wurden die Römer dann jedoch in die Flucht geschlagen und der Schatz des Caesars wurde beim grossen Casinoabend eingesetzt.
In der klassischen Abschluss-Disco (ohne Dresscode) traf dann leider noch die Vorahnung von Miraculix ein: er erlitt während dem Tanzen einen Herzanfall. So musste nun auf der Heimreise sein Nachfolger gesucht werden. Als der Samstagabend gekommen war, hiess es für alle Abschied nehmen, ein tolles Lager ging ohne grössere Verletzungen zu Ende.

Danke
Ein grosser Dank geht an alle, die das Sola erst möglich machten. Die wichtigsten sind all die Kinder, die am Lager teilnahmen, die Eltern die uns vertrauten, all die grosszügigen Sponsoren und die Küchenteams. Danke sehr!
Gemeinde und Kirche stellen der Jubla mit dem Jugendraum Grafiti ein einzigartiges Lokal zur Verfügung und stehen dem Jugendverein auch sonst zur Seite. Den Leitern und insbesondere der Scharleitung ist ein Kränzchen zu binden für ein weiteres gelungenes Lager.

Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr.

Samuel Schwegler


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