Sola 2016 in Unterbach (BE) – D’Jubla surft döre Sommer

Lagerbericht

Im Kampfjet durch den Sommer surfen
Rückblick auf das Sommerlager der JuBla Menznau
D Jubla surft döre Sommer, unter diesem Motto stand das diesjährige Sommerlager der Jubla Menznau an dem rund 40 Kinder aus der ganzen Gemeinde teilnahmen. Das Lager fand wie schon vor zwei Jahren in einer Militärunterkunft im kleinen Ort Unterbach zwischen Meiringen und Brienz im Berner Oberland statt. Von den zahlreichen Armeeangehörigen im Leitungsteam war zu vernehmen, dass es wohl eine der schönsten Anlagen ist. Vieles war noch wie von vor zwei Jahren, an das Lagerareal musste man sich daher nicht gross gewöhnen.

Lange Vorbereitung
Im frühen Herbst stand im letzten Jahr die Unterkunft fest. Früher ist das bei Militärunterkünften nicht möglich, weil dann feststeht ob sie die Armee für eigene Zwecke nutzen will. Dafür sind sie sehr preiswert und verfügen über optimale Voraussetzungen für Lager mit Kindern. Mit den inhaltlichen Vorbereitungen ging es im Januar los. Während andere sich damit befassten ob ihr Christbaum noch zwei Tage mehr in der Stube überleben kann ohne das er dabei sämtliche Nadeln verlieren würde, brütete das Leitungsteam im Jugendraum über Motto und Ämtliaufteilung. Für jeden Lagertag wurden Thema und Tagesverantwortliche festgelegt. Darauf wurde im Frühling das Programm geplant und mit dem Verantwortlichen von Jugend und Sport (J+S) besprochen. Jeder Lagertag muss gewisse Bestimmungen erfüllen, dass das Lager von J+S zugelassen und damit auch Finanziell und mit Material unterstützt wird. Daneben gab es auch unzählige andere Angelegenheiten von Transportmulde bis WC-Papier, die geklärt werden mussten.

Kurzweiliges Lager
Jeden Tag gab das schusselige Büroteam eine Website in den Jubla-PC ein. Wie schon beim Startgottesdienst erschien dabei jeweils eine passende Figur zum Tag. So kamen der IKEA-Chef oder Richi und Hermann Schönbächler vorbei ins Lager und sorgten für Unterhaltung. Zweimal ging es auf eine Wanderung. Die zwei Wochen gingen vorbei wie im Kampfjet. Obwohl der Militärflughafen gerade in der Sommerpause war konnte man einen donnernden Start miterleben. Sonst war Donner die Ausnahme. Das Wetter war optimal für das Sommerlager. Die Küche war einmalmehr hochstehend, vor allem die Schwiinsforellen gelangen hervorragend, aber auch die Osterhasen waren eine Delikatesse. Ein Höhepunkt fand nach den Abendessen statt, als jeweils für besondere Verdienste im Lager der Tagesheld und der Dummbatz gewählt wurden. Beide durften (oder mussten) danach einen Tag mit der entsprechenden Schlaufe herumgehen und der Dummbatz musste dem Tagesheld jeweils das Essen servieren.

Althea Zöllig wünschte der Jubla beim Startgottesdienst ein frohes, unfallsfreies Lager. Genau so könnte man das SoLa rückblickend zusammenfassen. Darüber ist die Jubla sehr glücklich und dankbar. Die Jubla Menznau dankt allen, die das Lager ermöglicht haben. Sei es durch das Anvertrauen ihrer Kinder, Spenden in Geld oder Naturalienform und denen die pro Jahr viele Stunden in die Jubla investieren.

Wer mehr sehen will vom Lageralltag kann auf hier auf der Website sagenhafte 1998 Bilder finden.

Für das nächste Jublajahr hat es zwei Änderungen in der Scharleitung gegeben. Silvan Lipp übernimmt die Rolle als Co-Scharleiter von Mario Galliker und Christoph Küng wird neuer Materialchef anstelle von Sven Bachmann.

Samuel Schwegler


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